Hilfsprojekte für Kinder            unserer Welt

    




Juni 2021

Kinderhort der heiligen Klara von Tokoin (Togo)

Die Geschichte der kleinen VICENTIA

Es war der 25. September 2019 als die Bewohner des kleinen westafrikanischen Dorfes auf der Straße eine Frau fanden, die gerade ein Kind zur Welt brachte. Die Frauen halfen ihr in ihrer misslichen Lage bei der Entbindung des Kindes. Es war ein Mädchen, VICENTIA.

Da die Mutter psychisch krank ist, kann sie nicht für das Kind sorgen.

Auch die Großeltern mütterlicherseits des neugeborenen Kindes können in dieser Situation keine Unterstützung geben, denn der Großvater lebt nicht mehr und die Großmutter ist geistig unausgeglichen und sogar bettlägerig. Sie hat vier Kinder, davon sind drei psychisch krank. Eine Tochter hilft der Mutter von Zeit zu Zeit.

Der biologische Vater des Neugeborenen ist seit einem Unfallschock ebenfalls geistig labil. Er ist selbst auch ein Waisenkind. Es gibt also keinerlei Bezugspersonen, die für die Eingliederung des Neugeborenen in eine Familie infrage kämen.

Vor diesem Hintergrund kontaktierte der Sozialdienst den Kinderhort und bat um die vorübergehende Aufnahme von VICENTIA. Das Mädchen wurde am 27. September 2019 im Kinderhort begrüßt und aufgenommen.

Bis heute profitiert sie von der Unterstützung des Kinderhortes, während sie auf eine Lösung der Wiedereingliederung entweder in einer Pflegefamilie oder durch Adoption wartet. „Es geht ihr durch die Gnade Gottes wunderbar und sie reagiert sehr gut. Sie zeigt im Moment keine besorgniserregenden Anzeichen“ schreibt uns Schwester Esther Somé, die Leiterin des Kinderhortes der Heiligen Klara in Lomé in Togo. 



Februar 2021

Einschreibung in den Schulen und Hochschulen in Papua-Neuguinea hat begonnen

Bis Mitte Februar müssen sich Schüler und Studenten an ihren Schulen und Hochschulen zurückmelden und gleichzeitig die Schul- und Studiengebühren bezahlen. Erst vor ein paar Tagen erhielten manche die schlechte Nachricht vom Staat. Aufgrund der ungünstigen Wirtschaftslage wurde die staatliche Förderung für Schüler und Studenten drastisch zurückgefahren. Nur ein paar der Allerbesten ihres Jahrgangs erhalten noch ein Stipendium. Für Viele bedeutet dies aber das Ende ihres Bildungsweges, da sie jetzt noch mehr zahlen müssen, als sie ohnehin kaum leisten können. Und deshalb sind wir froh darüber, dass wir von Kindern Leben geben e.V. die zusätzliche finanzielle Lücke bei "unseren" sechs Schülern und Studenten schließen konnten. Pater Paul hat für uns vor Ort die Gebührenüberweisung übernommen und jetzt kann die Einschreibung beginnen. 

Auch in den nächsten Jahren werden die Jugendlichen, bis zu ihrem hoffentlich erfolgreichen Abschluss, finanzielle Unterstützung benötigen.


Januar 2021

… und sie konnten dem Stern nicht folgen!

Sternsingeraktion 2021 wird nur bedingt angenommen.

Die Corona-Pandemie hat unser Leben nach wie vor fest im Griff. Lockdown, Shutdown, Abstand und Trennung, Krankheit und Sterben begleiten unseren Alltag. Durch den jetzt zunehmend verfügbaren Impfstoff zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont.

Dreikönigstag, 6. Januar 2021

Nur in einigen wenigen Pfarrgemeinden sind die Sternsinger zu den Häusern gezogen – mit strengen hygienischen Auflagen und natürlich unter Einhaltung der Regeln der Corona-Richtlinie ihres Bundeslandes. Aus der Ferne wurden die Gaben in Empfang genommen. Der Segen, sonst von den „Königen“ an die Eingangstür geschrieben, landete nun als „Wurfsendung“ im Briefkasten.

In den vielen Pfarrgemeinden wollte man aber die Kinder nicht einem erhöhten Risiko aussetzen – der Zug von Haus zu Haus wurde abgesagt. Ersatzweise, quasi als Notlösung, stattdessen z.B. die Aussendung in der Kirche und eine kurze Aktion vorm Kirchenportal nach den Gottesdiensten – Könige mit Sammeldosen an langen Stöcken u.ä. Ein richtiges „Gefühl“ kommt dabei nicht auf. Es fehlen den Menschen einfach die Kinder an der Tür des eigenen Hauses – „prächtig gewandet“ und mit tiefem Ernst sammeln sie für ihre bedürftigen Altersgenossen in aller Welt. Da wird der Geldbeutel doch sehr viel lieber gezogen und eine Süßigkeit hat man doch auch noch bereitgehalten…

Nicht in diesem Jahr!

Natürlich sind wir aufgerufen dennoch zu spenden – den Obolus im Pfarrheim abzugeben oder zu überweisen oder es steht ein besonderer Kasten in den Kirchen. Aber Corona hat unser Leben nicht nur völlig eingeschränkt und uns Angst bezüglich der eigenen Gesundheit und unseres Lebens gemacht. Corona lässt uns oft die Not vieler Kinder in dieser Welt vergessen. Wirklich schade!

Wir von „Kindern Leben geben e.V.“ registrieren daher einen beträchtlichen Einbruch der Einnahmen aus der Sternsingeraktion im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Unseren Projekten droht hieraus ernste Gefahr zurückgefahren werden zu müssen, insbesondere unsere Hilfe für die Kinder im Kinderhort „Heilige Klara“ der Franziskanerschwester Esther Somé in Lomé in Togo/Westafrika. Neue Projekte können so gar nicht erst entstehen.

Leicht vergisst man dabei auch, dass es sich hier um etwas völlig anderes handelt als z.B. einen „verschobenen Möbelkauf. Fehlt das Geld im Kinderhort, mangelt es den Kindern in kurzer Zeit an Nahrung, Kleidung, medizinischer Versorgung – und das, wie gesagt, sofort, nicht irgendwann später.

Das Kindermissionswerk hält uns aber Gott sei Dank hier eine Tür offen:

Die diesjährige Sternsingeraktion wurde bis zum 2. Februar 2021 verlängert.

Es ist nie zu spät… und Sie können es noch richten!

Wie Sie spenden können und die dazu notwendigen Kontaktdaten, erfahren Sie weiter unten auf dieser Seite unter Dezember 2020.

„Gemeinsam das Gute sehen“ – damit wirbt zurzeit ein Fernsehkanal. Das ist auch unser Wunsch für die nahe Zukunft an Sie und uns. Bleiben Sie gesund und werden Sie immun!

Kindern Leben geben e.V.

Der Vorstand 


Dezember 2020

Sternsinger kommen wegen Corona nicht ins Haus

 



November 2020

Weihnachtsbrief 2020

Alle Jahre wieder... finden Sie an dieser Stelle unseren Weihnachtsbrief, den wir wir an unsere Freunde, Wohltäter und Mitglieder persönlich per E-Mail oder Post versenden. Klicken Sie einfach auf die nachfolgende PDF-Datei, um diesen zu öffnen oder zu speichern.

Kindern Leben geben e.V.
Weihnachtsbrief 2020 _1 (1).pdf (217.34KB)
Kindern Leben geben e.V.
Weihnachtsbrief 2020 _1 (1).pdf (217.34KB)



Oktober 2020

Mitgliederversammlung 2020

 Einladung

Verehrte Vereinsmitglieder,

zur ordentlichen Mitgliederversammlung unseres Vereins lade ich Sie für 

Dienstag, den 13. Oktober 2020, 19:00 Uhr

in das Pfarrheim in Dahlem, Kölner Straße

recht herzlich ein.

Tagesordnung:

TOP 1   Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 2   Tätigkeitsbericht

TOP 3   Geschäftsbericht

TOP 4   Bericht der Kassenprüfer

TOP 5   Entlastung des Vorstandes

TOP 6   Satzungsänderung

              - § 3 (4) 1. wird ersatzlos gestrichen

              - § 18 (2) Vermögensfall bei Auflösung

TOP 7   Verschiedenes

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Da eine Satzungsänderung Gegenstand der Tagesordnung ist, weise ich darauf hin, dass lt. § 15 Abs. 2 der geltenden Vereinssatzung, die Mitgliederversammlung nur beschlussfähig ist, wenn mindestens die Hälfte der Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand berechtigt, mit 30-minütiger Unterbrechung eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Wegen der im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bestehenden Auflagen bitten wir Sie zwingend um Anmeldung per E-Mail oder telefonisch.

Ich weise daraufhin, dass die Vorschriften der Coronaschutz-Verordnung gelten.

Ergänzungen zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitglieder-Versammlung bei der Vorsitzenden, Frau Silvia Schlaugat-Müller, Hallenthaler Str. 8, 53925 Kall – Steinfeld einzureichen.

Dahlem, den 28. September 2020

Silvia Schlaugat-Müller

        Vorsitzende

Juli 2020

Unser Infobrief 2020

Liebe Freunde und Wohltäter, liebe Mitglieder von Kindern Leben geben e.V.,

der meist verwendete Begriff in Zeiten der Corona-Pandemie ist "social distance". Dass bedeutet für uns als Verein leider auch keine Mitgliederversammlung und keine Informationsveranstaltungen und sonstige Aktivitäten. Damit aus dem wohlgemeinten "sozialen Abstand" nicht ungewollt "Vergessen" wird, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen in unserem Infobrief zusammengefasst, den Sie nachfolgend als PDF-Datei finden.

Infobrief 2020
Zum Öffnen oder Hochladen bitte auf Datei klicken!
Infobrief 2020-Stand 02.06.2020.pdf (171.44KB)
Infobrief 2020
Zum Öffnen oder Hochladen bitte auf Datei klicken!
Infobrief 2020-Stand 02.06.2020.pdf (171.44KB)




Juni 2020

Kinder sind Kinder - überall auf dieser Welt

Das war so ganz und gar nicht mein Ding.

Nachdem die chinesische Regierung den konfessionellen, aber auch den privaten Kinderheimen und der Arbeit von Kindern Leben geben e.V. in China 2019 ein jähes Ende bereitet hatte, hatte der Vorstand neue Projekte gesucht und gefunden – in Togo (Westafrika) und in Papua-Neuguinea.

Aber irgendwie wollten sich mir diese Projekte nicht öffnen. Auch wenn sich mir der Sinn der Hilfeleistungen durchaus erschloss, es war mir alles zu unpersönlich, zu steril. Ich brauchte aus der Chinaarbeit heraus, einfach wieder etwas, das ein Gesicht und einen Namen hatte. Und das konnte ich hier aktuell so gar nicht finden – ja, ich hatte die Absicht den Verein deshalb Ende des Jahres zu verlassen. Mein eigenes, kleines Projekt mit einem Patenkind in Nepal lief bereits an.

Aber erstens kommt es anders…

„Wenn ich dich jetzt fragen würde, wer dein Nächster ist, was glaubst Du wie gewaltig Du mit deiner Antwort daneben liegen würdest?

Dieser Satz aus einer Predigt hat mir mächtig zu denken gegeben, denn der Prediger hatte leider recht. „Mein Nächster“ war mein selbsterwählter „Wohlfühl-Nächster“, nicht aber der, der er wirklich sein sollte. In den folgenden Tagen kamen mir in diesem Zusammenhang immer wieder Togo und Papua-Neuguinea in den Sinn. Und bald war mir klar, dass die „Systemmängel“, die ich dort zu finden glaubte, eigentlich nur von mir selbst abzustellen wären – eine Holschuld meinerseits bei den neuen Partnern.

Ich habe dann, zugegebenermaßen ein wenig am Vorstand von Kindern Leben geben e.V. vorbei, persönlich Kontakt zu den Leitern in Togo und Papua-Neuguinea aufgenommen. Ich fand Namen - Schwester Esther Somé und Pater Pawel Kotecki - und Gesichter, ich erfuhr wie diese beiden denken und ticken, wie und was sie in ihrer jeweiligen Aufgabe erreichen wollen, womit sie täglich zu kämpfen haben und woran sie scheitern. Etwas später habe ich dann zufällig über ein Berufsportal im Internet persönlichen Kontakt zu einer der Ersten von Kindern Leben geben e.V. geförderten Studentinnen in Papua-Neuguinea aufnehmen können. Ein absolutes Novum! Falls es gelingt, auf diese Weise ein Vertrauensverhältnis aufzubauen – und im Augenblick sieht es danach aus, als könnte das gelingen – könnten wir unserer Arbeit einen stärkeren und ganz anderen Tiefgang geben.

Lange Rede, kurzer Sinn… wie sie sehen, bin ich noch da. Ich habe Kindern Leben geben e.V. für mich ganz bequem meinen „wahren Nächsten“ finden lassen, ohne dass ich selbst Tausende oder Millionen von Optionen hätte abwählen müssen… ein wahrhaft deprimierender Gedanke!

Vielleicht bewegen Sie zurzeit ähnliche Gedanken wie mich Mitte letzten Jahres. Ich kann für mich nur sagen, dass es sich gelohnt hat den oft steilen und mühevollen Weg weiterzugehen. Inzwischen ist es nahezu wieder so, als hätte ich nie etwas anderes gemacht und mit der Hilfe und Unterstützung unserer Freunde, Wohltäter und Mitglieder können wir hoffentlich bald weitere Dinge in Angriff nehmen.

Heinz Schmitz

Mitglied von Kindern Leben geben e.V.

April 2020

Kinderheim Bethany Home in Taiyuan von chinesischer Regierung aufgelöst

Wir befanden uns inmitten eines Sonderprojektes, welches sechs Jugendlichen von Bethany Home eine operative Nachbehandlung in verschiedenen Kliniken des Landes ermöglichen sollte, als uns die Leitung des Heimes im Frühjahr 2019 über unsere Kontaktperson vor Ort dringend aufforderte, vorübergehend jegliche Zuwendungen zu unterlassen. Seitdem haben wir keinen direkten Kontakt mehr dorthin gehabt. Über Umwege erfuhren wir lediglich unverbindlich, dass die Kinder wohl in staatliche Heime verbracht worden seien.

Durch Zufall fanden wir nun im Internet einen Bericht von September 2019 der beschreibt, was in Bethany Home damals geschehen ist.

 (Taiyuan, Shanxi - 6. September 2019)

Die Behörden in der chinesischen Provinz Shanxi haben alle Kinder, die in einem katholisch geführten Waisenhaus leben, gewaltsam entfernt und am 26. August in die Obhut des Staates gestellt. Das Bethany-Heim für Kinder mit Behinderungen in Taiyuan, Shanxi, wurde 1997 von Yang Yun Xian, einer Katholikin, gegründet. Das Waisenhaus hat mehr als 100 Kinder aufgenommen, von denen die meisten aufgrund ihrer Behinderung von ihren Eltern verlassen wurden. Einige leiden an Zerebralparese, andere können nicht alleine stehen oder essen. Viele der Kinder mussten unterschiedlich operiert werden, und NGOs besuchten die Kinder oft in den Ferien und brachten Kleidung, Essen und Spielzeug mit. Anfang letzten Monats besuchte das Büro für zivile Angelegenheiten des Distrikts jedoch unerwartet das Bethany Home und teilte seinen Mitarbeitern mit, dass die Kinder in das staatliche Waisenhaus gebracht werden sollten, weil sie verdächtigt wurden, „Kinder illegal zu adoptieren“. Die für das Haus verantwortliche Person teilte den Behörden mit, dass sie sich um die Kinder gekümmert hätten, aber am 26. August kamen Beamte im Bethany Home an und entfernten alle Kinder aus den Räumlichkeiten. Ältere Menschen, die ebenfalls im Bethany Home lebten, wurden ebenfalls weggebracht. Das Personal und die Direktorin des Bethany-Homes waren sehr traurig, als die Kinder weggebracht wurden, und viele von ihnen weinten. Ein Mitarbeiter sagte, dass Bethany Home seit vielen Jahren ohne staatliche Intervention in Betrieb war und die Kinder und ihre Betreuer eine besondere Bindung hatten. "Sie wurden plötzlich weggebracht, was nicht richtig ist", sagte der Mitarbeiter. Herr Huang, ein in China lebender Katholik, sagte, die Behörden fangen an, gegen Häuser für Waisenkinder in religiösem Besitz vorzugehen, weil sie befürchten, dass das Personal den Kindern Religion beibringen könnte.

Das gleiche Schicksal wie Bethany Home ereilte auch das Kinderheim „Home of Joseph“ in Fengxiang. Über die anderen von uns betreuten Kinderheime fehlen uns nach wie vor jegliche Informationen über die Geschehnisse von 2019 bzw. die derzeitige Situation.

März 2020

Gefangen durch Coronavirus im Kinderhort in Lomé in Togo

„Wir sind in der totalen Gefangenschaft im Kindergarten mit 20 Mitarbeitern, die meine Sorge um den Schutz der Kinder verstanden haben und die sich bereit erklärt haben, zu bleiben und uns zu helfen, den Kindern zu dienen“. Das schreibt uns die Franziskanerschwester Esther Somé in diesen Tagen. „Wir haben die Schichten für den Dienst mit den Schwestern neu organisiert, um uns um die Kinder zu kümmern, die bis heute 43 an der Zahl sind. Es ist also keine einfache Situation, denn man muss neben den Kindern auch das tägliche Essen der Mitarbeiter managen“.

Doch das eigentliche Problem ist ein anderes, so deutet Schwester Esther an: „Es ist sicher, dass wir keine Spenden mehr erhalten, da alle Aktivitäten entweder undurchführbar oder ausgesetzt sind, um Kontakte zu beschränken. Es ist also nicht einfach und wir wissen, dass es überall dasselbe ist, dass es humanitäres Leid auf globaler Ebene ist.

Liebe Freunde und Wohltäter von Kindern Leben geben,

es stimmt was Schwester Esther sagt. Auch wir teilen das Leid der Pandemie mit fast allen Ländern dieser Erde. Wir bekommen auf einmal selbst knallhart vor Augen geführt, dass nicht wir die Herren und Manager unseres eigenen Schicksals sind. Und dennoch gibt es einen Unterschied: Wir erleben das Ganze, im Gegensatz zu Westafrika, auf einem wesentlich höheren, komfortablen Wohlstandslevel – trotz aller Schreckensmeldungen, die uns täglich auch aus dem eigenen Lande erreichen.  Ist das nicht Anlass genug in unserer „eigenen freiwilligen Quarantäne“ einmal darüber nachzudenken, was wir mit unserem noch so bescheidenen Fastenopfer dort erreichen könnten. Die Zeit haben wir ja nun dazu.

Vielen Dank und vergelt´s Gott!

Der Vorstand

Februar 2020

Österliche Fastenzeit

Liebe Freunde und Wohltäter,

in wenigen Tagen endet die „fünfte Jahreszeit“ und die vierzigtägige österliche Bußzeit beginnt. Vielleicht ist es auch bei ihnen langjährige Tradition in dieser Zeit bewusst auf das eine oder andere zu verzichten.

Die ideale Gelegenheit von diesem Verzicht einen Teil an diejenigen abzugeben, die an allen Tagen ihres Lebens verzichten müssen.

Eigentlich ganz einfach! Geben Sie ihrem Leben mit einem kleinen Werk der Barmherzigkeit und Nächstenliebe eine etwas andere Richtung.

Vielen Dank!

Der Vorstand von Kindern Leben geben e.V.

Mein Lieblingsprojekt

Wenn Sie diese Information lesen, dann gehören Sie mit großer Wahrscheinlichkeit zu unseren treuen Freunden, die auch nach unserem unfreiwilligen Wechsel zu neuen Projekten in Afrika und Ozeanien bei uns geblieben sind. Die meisten unterstützen uns dabei, wie auch in der Vergangenheit, in vollem Umfang weiter.

Zugegebenermaßen sind unsere derzeitigen Hilfsprojekte für Kinder dieser Welt im direkten Vergleich doch recht unterschiedlich ausgefallen – zum einen geht es darum den kleinsten der Kleinen in Togo in Westafrika einen Start ins Leben zu ermöglichen, zum anderen wollen wir Schülern und Studenten in Papua-Neuguinea dabei helfen ihre Chancen auf Bildung zu erhalten und somit ein selbstverwirklichtes Leben in ihrer Heimat führen zu können. Unsere Partner vor Ort sind Franziskanerschwestern in Togo und Pater Paul Kotecki, ein Pallottinerpater, in Papua-Neuguinea.

Daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sie vielleicht bei ihrer Hilfe gerne Prioritäten setzen möchten.

Das ist ohne Problem möglich.

Sagen Sie uns einfach, für wen ihre finanzielle Zuwendung gedacht sein soll, indem Sie z.B. im Betreff des Überweisungs-trägers den Vermerk „Spende für Togo“ oder „Spende für Papua-Neuguinea“ setzen. Ihre Spende wird dann zweckgebunden dem gewünschten Hilfsprojekt zugewiesen. Ohne explizite Angabe wird das Geld von Kindern Leben geben e.V. bedarfsorientiert verwendet. Ausführliche Informationen über die Projekte erhalten Sie hier auf dieser Homepage.

Dezember 2019

Wünsche zum Jahreswechsel

Zum Vergrößern auf das Foto klicken!

August 2019 

Kalender Küche und Kunst 2020

 Vieles vergeht – das Gute bleibt!  

Kindern Leben geben e.V. orientiert sich derzeit bezüglich seines Engagements für Kinder neu  –  der restriktiven chinesischen Politik geschuldet. Auch wenn die Projekte nun in anderen Ländern Asiens und Afrikas angesiedelt sein werden, so werden wir auch weiterhin den bekannten Küchenkalender und Terminplaner zugunsten bedürftiger Kinder anbieten.   

In diesem Jahr war das "Rezeptland" des Kalenders ganz Deutschland. 2020 geht es in eine Region unseres Bundeslandes NRW. Unter dem Titel „Rezepte vom Niederrhein“ gilt es in dem von Roland Ploch zusammengestellten und illustrierten Küchenkalender und Terminplaner kulinarische Spezialitäten und Besonderheiten zu entdecken.   

Der Erlös aus dem Kalenderverkauf kommt wieder unmittelbar den von Kindern Leben geben e.V. geförderten Projekten für bedürftige Kinder zugute. 

Wegen der begrenzten Auflage empfehlen wir Interessenten sich ihr(e) Exemplar(e) rechtzeitig zu sichern. Der Kalender ist ab sofort verfügbar. 

Der Preis des Kalenders beträgt unverändert 5 Euro. Beim Postversand fallen zusätzliche Versandgebühren von 4,50 Euro an.

 

Zum Vergrößern auf Bild klicken!


November 2019

Fotoausstellung „Mein Dahlem auf Postkarten“

Am 03. November 2019 veranstaltete Sonny Klimpel im neu renovierten Vereinshaus in Dahlem zum zehnten Mal eine Fotoausstellung, die in diesem Jahr unter dem Motto stand „Mein Dahlem auf Postkarten“.

Den Service hatten wieder die "grünen" Damen der Ortsgruppe Dahlem des Eifelvereins übernommen.

Bei freiem Eintritt konnte der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen - 22 Kuchen wurden gespendet - von 640 Euro dem Verein „Kindern Leben geben e.V.“ übergeben werden.

Der Vorstand dankt den fleißigen Helferinnen und Sonny Klimpel für ihren Einsatz.